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Die Collage zeigt verschiedene Berufsgruppen bei der Arbeit. Es sind Szenen von Solarpanel-Installation, Wasserinfrastruktur-Arbeiten, Kochkurse und medizinischer Ausbildung zu sehen. Die Bilder zeigen Menschen aller Altersgruppen und Geschlechter.

bbw-international.com  Pfeil nach rechts Berufsbildungspartnerschaft Libanon

BERUFSBILDUNGSPARTNERSCHAFT LIBANON

Die Berufsbildungspartnerschaft (BBP) Libanon verbessert die Zukunftsperspektiven von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15-24 Jahre) durch Kompetenzanalysen, berufliche Qualifizierungen und Arbeitsvermittlung. Es stabilisiert die wirtschaftliche Situation im Partnerland und reduziert Jugendarbeitslosigkeit.

Auf einen Blick

  • Libanon
  • 11/2022 – 10/2025
  • BMZ und sequa gGmbH

Schwerpunkte

  • Berufliche Aus- und Weiterbildung
  • Berufsorientierung / Kompetenzfeststellung
  • Förderung von Beschäftigung / Job Integration

Zielgruppe

  • Sozial benachteiligte Jugendliche
  • Syrische Geflüchtete im Libanon
  • Berufsschullehrer*innen
  • Bildungsträger und Schulen

Berufschancen für benachteiligte Jugendliche

Zwölf Personen, die meisten Männer, halten Zertifikate. Eine Frau steht im Zentrum. Hintergrund: Seminarraum. Thema: Weiterbildung/Abschluss.

Das Projekt wird in Baalbek in der Bekaa-Ebene, Libanon, umgesetzt. Es zielt darauf ab, die wirtschaftliche Situation syrischer Geflüchteter und benachteiligter Jugendlicher zu stabilisieren, indem die Jugendarbeitslosigkeit gesenkt wird. Durch berufliche Bildung und Arbeitsvermittlung soll die Lebenssituation der Jugendlichen und ihrer Familien verbessert werden. 

Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit mit der bbw gGmbH (Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft) und LOST (The Lebanese Organization for Studies and Training) realisiert.

Ziele erreicht - trotz instabiler Lage im Libanon

Vier Personen in weißen Helmen montieren unter bewölktem Himmel Solarmodule auf einem Dach. Der Fokus liegt auf nachhaltiger Energiegewinnung.

Die gesteckten Ziele wurden bereits übertroffen. Bis zum Projektende sollten 1.500 Schüler (davon 750 weiblich, 70 Prozent jugendlich) in fünf Berufen auf ihre Eignung getestet werden („Profiling“). 500 von ihnen (davon 250 weiblich) sollten eine gezielte Ausbildung erhalten, während 200 Teilnehmer (davon 100 weiblich) erfolgreich in Arbeit vermittelt werden sollten. Zudem sollten 10 Lehrer weitergebildet werden.

Ein besonderer Fokus lag auf nachhaltiger Energie, wodurch das Fachwissen in den Gewerken erheblich gesteigert werden sollte – ein Ansatz mit Potenzial für Bayern.

GALERIE

Gefördert durch:

Logo des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Links ein schwarzer Adler, daneben ein dünner senkrechter Balken in Deutschlandfarben. Logo "Partners in Transformation": Farbige, verschlungene Linien. Text: "Partners in Transformation. Kammern und Verbände." Logo der sequa gGmbH mit türkisem Schriftzug und abstraktem, blau-türkisem Symbol links.

WEITERE INFORMATIONEN

KONTAKT

Portrait: Martin Wahl

Martin Wahl

Projektleitung

E-Mail: martin.wahl@bbw.de