7 Europäische Partner erarbeiten
4 Module für die Weiterbildung zum Coach für integrative Lernprozesse

Durchführende Gesellschaft

Coach für integrative Lernprozesse im Work-based learning (WBL)

Coach für integrative Lernprozesse im Work-based learning (WBL)

Zielsetzung des Projekts ist es Ausbildungsabbrüche zu reduzieren und die Motivation zu lebenslangem Lernen zu legen. Das Projekt arbeitet mit Lehrkräften von Berufsschulen und betrieblichen Ausbildern, da lernschwächere Jugendliche eher in der Berufsausbildung ihre Schullaufbahn fortsetzen. Dabei werden die Bedarfe und Lernhemmnisse der bildungsbenachteiligten Jugendlichen durch eine Bedarfsanalyse direkt im Projekt mit einbezogen. Die darauf aufbauende Schulung zum iLEAP-Coach stattet die Lehrkräfte mit den nötigen Sozial- und Methodenkompetenzen aus, um die Zielgruppe zu einem erfolgreichen Bildungsabschluss zu führen.

Corona und dynamische Entwicklung des Arbeitsmarktes – Risikofaktoren für lernschwächere Schüler*innen

Durch die Corona Pandemie haben sich schon bestehende sozioökonomische Unterschiede der Gesellschaft verschärft. Bereits zuvor benachteiligte Jugendliche haben während der Pandemie einen noch schlechteren Zugang zum Bildungsangebot (Homeschooling, digitale Bildungstools, etc.) und werden dadurch in ihrer Entwicklung weiter abgehängt. Aber auch unabhängig von der Corona Krise haben bildungsbenachteiligte Jugendliche häufig eine schlechtere Schulbildung, schlechtere Ausbildungsabschlüsse und daraus resultierend schlechtere Beschäftigungschancen.

Diese Situation wird zudem bedroht durch den Wandel des Arbeitsmarkts, eine wachsende Dynamik neuer Entwicklungen und den Abbau von Beschäftigungsmöglichkeiten im Niedriglohnsektor. Im Rahmen dieser Entwicklung sind geringqualifizierte Beschäftigungsbereiche prinzipiell stärker von Automatisierung und dadurch einem Wegfallen der Stellen bedroht, sodass Geringqualifizierte einem höheren Risiko an Arbeitslosigkeit gegenübertreten.

Umfangreiche Module in verschiedenen Bereichen 

Nach einer ersten Bedarfsanalyse, die durch den Input der Lernenden, sowie der Lehrenden erstellt und ausgewertet wird, liegt der Fokus auf den vier zu entwickelnden Modulen, die sich auf die Bereiche (1) Lernprozesse und Lernprozessbegleitung (2) Kommunikation und Konfliktmanagement (3) zielgruppenorientiertes Unterrichten mit digitalen Tools (4) Kompetenzfeststellung und Förderung beziehen.