20 Mio. Menschen arbeiten in Ägypten direkt in der Landwirtschaft

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Region

Afrika

Leiter Internationaler Bereich bfz gGmbH; Projektmanager

Martin Wahl

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Durchführende Gesellschaft

Verbände des Biolandbaues stärken

Verbände des Biolandbaues stärken

Lokalen und Internationalen Markt für Bioprodukte erschließen: Wie kann das erreicht werden?

Das Projekt setzt direkt bei den Kernproblemen an: Beratung, Schulung und Unterstützung bei der Vermarktung für die Verbände und deren Mitglieder. Die Wettbewerbsfähigkeit der Anbauer und Verarbeiter ökologischer Produkte in Ägypten wird dadurch verbessert und die ökologische Landwirtschaft insgesamt unterstützt.

Stärkung ausgewählter Verbände des ökologischen Landbaus

Der Biolandbau in Ägypten ist in der Krise. Die nationalen Biokontrollstellen wurden wegen Qualitätsmängeln aberkannt. Umweltbelastungen verschlechtern die Qualität des Bewässerungswassers, Pestizideinsatz und Dünger der konventionellen Landwirtschaft tragen dazu bei. Die internationalen Importeure von ägyptischen Bioprodukten sind verunsichert und entsenden zum Teil eigene Kontrolleure, was teurer ist. Um die Ressourcen zu schonen und einen beschäftigungswirksamen Markt zu erhalten ist vor allem Beratung und Schulung notwendig.

Austausch von Wissen hilft Probleme zu überwinden

bfz entsendet Experten aus dem Biolandbau, der Organisationsentwicklung und der Vermarktung von Bioprodukten. Bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln kommt es auf Bodenschutz, Wasserqualität und Kreislaufwirtschaft an, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten.

Neben modernen ökologischen Anbaumethoden, die der EU-Bioverordnung entsprechen, wird die Qualität für den ägyptischen Markt und den Export über die Förderung kompetenter Kontrollstellen gesichert. bfz ist auch in Deutschland bei der Betriebsinspektion von Biobetrieben beteiligt

Ein Drittel der Ägyptischen Bevölkerung (ca. 20 Mio.) arbeitet direkt in der Landwirtschaft. Die Landwirtschaft ist der drittgrößte Produktionssektor der ägyptischen Wirtschaft, der zudem konstant wächst. Für Bio-Produkte wird etwa doppelt so viel erlöst wie für konventionelle. Der Mehrerlös gleicht den Minderertrag deutlich aus. Bio-Betriebe verdienen in Ägypten besser als konventionelle.

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Finanzierung:

Partner:

  • Egyptian Biodynamic Association (EBDA)
  • Fayoum Organic Development Association (FAODA)
  • Horticultural Export Improvement Association (HEIA)