120 MITGLIEDSUNTERNEHMEN PROFITIEREN VON NEUEN DIENSTLEISTUNGEN DES VERBANDES
>10.000 ARBEITSPLÄTZE WERDEN ERREICHT

Durchführende Gesellschaft

Exportförderung und Nachhaltigkeit in Äthiopien

Exportförderung und Nachhaltigkeit in Äthiopien

Stärkung der Privatwirtschaft durch gezielte Verbandsentwicklung im Gartenbausektor.

Mit ihren langjährigen Erfahrungen unterstützt die bbw-Gruppe die Verbands- und Sektorentwicklung im Land. Mit gezielten Beratungs- und Unterstützungsleistungen wird der Partner EHPEA (Ethiopian Horticulture Producer Exporters Association) entwickelt und professionalisiert. Durch die Entwicklung von Dienstleistungen und Weiterbildungen für die Mitgliedsunternehmen trägt das deutsche Engagement zur Exportförderung und Arbeitsplatzsicherung im Land bei.

Export als Chance für Entwicklung

Äthiopien ist eines der größten und bevölkerungsreichsten Länder Afrikas. Als traditionelles Agrarland verfügt es über eine vergleichsweise gering entwickelte Industrie. Exporte von Rohstoffen und Produkten aus der Landwirtschaft und dem Gartenbau sind daher aktuell wichtige Säulen der wirtschaftlichen Entwicklung und Einnahmequelle für das Land. Speziell der Gartenbausektor trägt dabei neben dem Erzielen von Exporterlösen für Schnittblumen, Kräuter, Obst und Gemüse auch wesentlich zur Ernährungssicherung im Land bei. Gleichzeitig ist dieser sehr arbeitsintensive Sektor ein wichtiger Faktor für Beschäftigung und Entwicklung gerade in ländlichen Gebieten. 

Zielmärkte für die Produkte sind neben Europa und Deutschland auch die USA, Asien und die unmittelbaren Nachbarländer in Afrika.

Internationales Know-How ist gefragt

Die exportierende Gartenbauwirtschaft Äthiopiens ist seit vielen Jahren gekennzeichnet durch internationale Investitionen (u.a. aus Holland, den USA und Israel), die aber auch mit entsprechenden Beratungen und Know-how-Transfer auf Unternehmensebene einhergehen. 

Über das Import Promotion Desk (IPD), umgesetzt von sequa und gefördert mit Mitteln des BMZ, entwickeln der Verband und ausgewählte Mitgliedsunternehmen bereits seit einigen Jahren ihre Exportkapazität in Richtung Europa.

Das Partnerschaftsprojekt soll jetzt über die institutionelle Stärkung des Verbandes und die Professionalisierung seiner mitgliederorientierten Arbeit einen wichtigen Beitrag leisten, die auf Unternehmensebene erzielten Erfolge zu verstetigen und in die Breite zu tragen.

Das Projekt startete im November 2017 und ist zunächst auf eine Laufzeit von 3 Jahren ausgelegt. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über sequa gefördert. Ein äthiopischer Projektmitarbeiter im Verbandsbüro in Addis Ababa koordiniert alle Projektaktivitäten vor Ort.

Bild

Finanzierung:

Partner: