2400 2400 Geflüchtete und ugandische Jugendliche werden in Berufsorientierungskursen geschult, davon 40% Frauen

Durchführende Gesellschaft

Neustart durch Berufsorientierung in Uganda

Neustart durch Berufsorientierung in Uganda

Das bbw fördert die berufliche Zukunft von Jugendlichen und innerafrikanischen Geflüchteten in Uganda

An drei Berufsschulen in Uganda (Nakawa VTC, Kiryandongo TI, St. Simon Peter’s VTC) unterstützt das bbw im Rahmen des Projekts UREPP (Uganda Refugee Employment Promotion Project) Kurse zur Berufsorientierung und Grundlagenausbildung in Handwerks- und Dienstleistungsberufen. Durch die bewährten Komponenten des BINA-Ansatzes (Kompetenzanalyse, berufliche Vorbereitungskurse, Arbeitsmarktintegration, Weiterbildung der Ausbilder) ergänzt um die Begleitung von Existenzgründer*innen strebt das Projekt eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation der Teilnehmer*innen an.

Neue Perspektiven für Geflüchtete und Jugendliche

Nur wenige Länder der Welt nehmen aktuell so viele Geflüchtete auf wie Uganda. Bis Ende 2020 soll deren Zahl auf bis zu 1,73 Millionen steigen. Trotz Ugandas liberaler Flüchtlingspolitik ist die Situation prekär, da mangels Ausbildung oft nur sehr beschränkte Perspektiven bestehen. UREPP zielt daher darauf ab, die Situation von Geflüchteten und Jugendlichen aus den aufnehmenden Gemeinden durch Berufsorientierung und Grundlagenkurse zu verbessern. So wird der Grundstein für eine weitergehende Ausbildung, berufliche Tätigkeit oder Existenzgründung gelegt.

Frauen fördern

Der Großteil der Geflüchteten in Uganda sind Frauen und Kinder. Aufgrund sozialer Stellung, schlechter Bildung und familiärer Verantwortung sind Frauen weitaus anfälliger für negative Fluchtkonsequenzen. Ein zentrales Ziel des Projektes ist daher die gezielte Förderung von Frauen durch die Programkomponenten und Existenzgründungsbegleitung.

Neben den in Uganda traditionell weiblich geprägten Berufsfeldern wie Catering oder Nähen, soll Frauen auch der Weg in weitgehend männlich belegte Tätigkeiten erleichtert werden. Vorausgesetzt es besteht entsprechendes Interesse und die Möglichkeit, nach den Kursen ohne soziale Hürden jene Tätigkeiten auszuüben.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über die sequa gGmbH.Laufzeit 01.09.2020 – 31.12.2023.

Bild

Förderung: